Kapuzineraffe (Cebus)

 

Kurzbeschreibung

Kapuzineraffen (lat. Cebus) leben auf dem amerikanischen Kontinent (= Neuwelt: sogenannte Neuweltaffen), ihr Verbreitungsgebiet reicht von Mittelamerika (Honduras) über das Amazonasbecken bis in das südöstliche Brasilien und das nördliche Argentinien. Ihr Lebensraum sind Wälder, wobei sie flexibler als andere Neuweltaffen sind und mit vielen Waldtypen zurechtkommen. Kapuzineraffen sind mittelgroße Primaten. Wie die meisten Neuweltaffen sind sie tagaktive Baumbewohner. Sie leben in Gruppen aus etwa 8 bis 30 Tieren. Diese Gruppen setzen sich aus mehreren Männchen und Weibchen und dem gemeinsamen Nachwuchs zusammen. Die Nahrung der Kapuzineraffen ist vielfältig. Den Hauptbestandteil machen Früchte aus, in der Trockenzeit spielen Samen eine wichtige Rolle. Neben anderen Pflanzenbestandteilen wie Knospen fressen sie auch Insekten, Spinnen und andere Kleintiere, manchmal auch Vogeleier und kleine Wirbeltiere. Alle zwei Jahre bringt das Weibchen nach 150- bis 180-tägiger Tragzeit ein Jungtier zur Welt. In Gefangenschaft gehaltene Exemplare können über 50 Jahre alt werden, in freier Natur dürfte die Lebenserwartung 15 bis 25 Jahre betragen.

Steckbrief

Familie Kapuzinerartige
Gattung Kapuzineraffen
Verbreitung Amerikanischer Kontinent (= Neuwelt ): Sogenannte Neuweltaffen; in Höhen bis zu 2150 m (Anden).
Lebensraum Tropische Wälder
Ernährung Pflanzen, Früchte, Insekten, kleine Wirbeltiere, Vogeleier

Tierbeschreibung

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Aktuell

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